WaldorflehrerIn werden

Das Berufsbild

Die Lehrer*innenbildung auf der Grundlage der Waldorfpädagogik setzt sich mit den theoretischen und praktischen Grundlagen der allgemeinen Erziehungswissenschaft und der Waldorfpädagogik sowie deren philosophischen, anthropologischen, wissenschaftstheoretisch-methodischen und historischen Hintergründen auseinander. Leitmotiv dabei ist es, durch ein innovatives, an der Entwicklung des Kindes orientiertes Lehrerbildungsmodell Reformen und Entwicklungen in der Schulpraxis anzuregen. Damit leistet sie einen Beitrag zur Entwicklung aller Schulen in freier Trägerschaft, die immer auch Impulsgeber für das öffentliche Schulsystem waren. Viele im staatlichen Schulwesen in jüngerer Zeit realisierte Prinzipien sind traditionell in der Waldorfschule praktiziert worden.

Beispiele dafür sind:

  • Fächerübergreifendes Lernen
  • Praktisches Lernen
  • Integrative Lernformen
  • Fremdsprachenunterricht ab der 1. Klasse
  • Neue Formen der Leistungsbewertung
  • Größere Lerneinheiten
  • Überwindung des 45-Minuten-Taktes
  • Kein Sitzenbleiben
  • Ausbildung künstlerisch-schöpferischer Kreativität

Quelle: Bund der Freien Waldorfschulen - Logo Bund der Freien Waldorfschulen - www.waldorfschule.de

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