Einheitlicher Bildungsgang von 0 bis 18.

Waldorfschulen erhoffen sich schnelle Umsetzung der Wahlversprechen

Privatschulgesetz muss zügig novelliert werden.

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didacta 2008 in Stuttgart

Waldorfschulen und Kindertagesstätten präsentieren sich auf der didacta, Neue Messe Stuttgart, vom 19.02.2008 bis 23.02.2008
Waldorfschulstand auf der didacta 2008

Sie finden uns in Halle 3, Stand 3A71.

Link zur didacta 2008

Pressemitteilung Bund der Freien Waldorfschulen zur didacta 2008


Programm auf der Aktionsfläche Waldorfpädagogik

Auf der Aktionsfläche "Waldorfpädagogik" in Halle 3, Stand 3A71 finden Sie ein täglich wechselndes Programm, das Sie sich hier als PDF-Datei downloaden und ausdrucken können:


didacta 2008 - Aktivitäten

Aktion Ich bin ein Gedicht

Messeradio

Schüler und Schülerinnen der Kräherwaldschule betätigen sich auf Europas größter Bildungsmesse didacta derzeit als Radioreporter. Täglich berichten sie von den Neuigkeiten der Messe.

Hier die aktuellen Beiträge (Links führen zu MP3-Dateien):


* Rau bleibt bei dreigliedrigem Schulsystem
Keine Bildungsmesse ohne Politiker. Baden-Württembergs Kultusminister Helmut Rau ist fast täglich auf der didacta. Er muss viel Reden und auf Podien diskutieren, hat er sich doch mit seinen Vorschlägen diese Woche zu dem gemeinsamen Unterricht von Haupts- und Realschülern nicht nur Freunde gemacht. Waldorfreporterin Tabea Schneider bekam den CDU-Minister vors Mikrofon, ebenso den SPD-Staatssekretär Wolfgang Meyer Hesemann aus Schleswig-Holstein
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* Vernor Munoz auf der didacta
Der aus Costa Rica stammende UN-Sonderberichterstatter für das Menschenrecht auf Bildung, Vernor Munoz, ist vor einigen Monaten durch seine Kritik am deutschen Bildungssystem bekannt geworden. Immigrantenkinder und Behinderte Kinder würden durch das System benachteiligt. Auf der Bildungsmesse didacta in Stuttgart bestätigte Munoz am Mittwoch seine Kritik. Die beiden Radioreporterinnen von der Waldorfschule am Kräherwald Julia Ebner und Alicia Müller sprachen mit Munoz
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* Interview mit OB Wolfgang Schuster
Beim offiziellen Messerundgang auf der didacta besuchte Stuttgarts Oberbürgermeister Wolfgang Schuster auch den Stand der Waldorfschulen. S-pod-Radioreporter Maximilian Herr sprach mit dem OB.
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* Der schönste Stand der didacta
Messestände sehen oft irgendwie gleich aus. Man erlebt nur wenige Überraschungen, wenn man durch die dichtgedrängten Gänge der didacta flaniert. Nur wenige Messestände fallen besonders auf. Einer aber sticht geradezu ins Auge: der Stand der Arbeitsgemeinschaft der Waldorfschulen in Halle 3. Dort ist alles ein bisschen anders. Die Waldorfreporterinnen Laura Holzer und Sina Knispel beschreiben, was an dem Stand anders ist.
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* Taschenkontrolle
Fast alle didacta-Besucher sind schwer bepackt: mit Stofftaschen, Plastiktaschen; große Tragetaschen in allen Farben hängen schwer an Schultern und Händen der Besucherinnen und Besucher. Da werden täglich Tonnen von Papier nach Hause geschleppt und Tausende von Geschenken, Büchern und giveaways. Unsere Waldorfreporterinnen Sina Arndt und Fiona Bishop wollten mal wissen, was denn in den Taschen alles drinsteckt.
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* Massagestühle für die Schule
Statt harter Holzstühle wünschen sich Schüler gelegentlich etwas Bequemes und Gemütliches zum Sitzen und Entspannen. Die Waldorfreporterinnen Laura Holzer, Sina Knispel und Anna Stojanik sind auf der didacta fündig geworden. Sie haben den ultimativen Stuhl für die große Pause entdeckt, nämlich in der Entspannungsbar in Halle 5.
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* Schriftanalysestand
Hunderte von Firmen buhlen auf Europas größter Bildungsmesse um die Aufmerksamkeit der Messebesucher. Darunter sind auch Messestände, die nicht ganz ernst zu nehmen sind. Z.B. in Halle drei der Schriftanalysestand. Julia Ebner und Alicia Müller haben ihre Schrift einmal nach Charaktereigenschaften untersuchen lassen.
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Messezeitung

Die Schülerzeitungen BLITZ! von der Michael-Bauer-Schule und "ebbesNews" von der Freien Waldorfschule Kräherwald erstellten in Kooperation während der didacta eine tägliche Messezeitung.

Die einzelnen Ausgaben finden Sie hier als PDF-Dateien zum Download:

* Messezeitung vom 19.02.2008
* Messezeitung vom 20.02.2008
* Messezeitung vom 21.02.2008
* Messezeitung vom 22.02.2008
* Messezeitung vom 23.02.2008


* Erfahrungsbericht Messezeitung

Waldorfschulen auf der didacta - Eine Nachbetrachtung

Was will die Waldorfschulbewegung mit dem Auftritt an einer Messe erreichen? Welche Erwartungen sind damit nach außen wie nach innen verbunden? Sind die Kosten für einen solchen Auftritt zu rechtfertigen und für die Schulen tragbar? Und wie wird die Frage beantwortet, ob sich der Einsatz gelohnt hat? Wie misst man hier Erfolg oder Nichterfolg?


Keine einfachen Fragen, die aber trotzdem beantwortet werden müssen, um die Öffentlichkeitsarbeit der Waldorfkindergärten und -Schulen weiter zu entwickeln.

Der diesjährige didacta-Auftritt verdeutlichte, dass viele Forderungen an eine zeit- und altergemäße Pädagogik tägliche Praxis in den Waldorfschulen sind. Die Themen, welche in zahlreichen Foren diskutiert wurden, waren auch die Themen, denen sich die Waldorfbewegung in der Bildungsdebatte stellen muss.

Das Motto eines einheitlichen Bildungsgangs von 0 bis 18 Jahren veranschaulichte, dass der waldorfpädagogische Ansatz bruchlose Übergänge vom Kindergarten in die Schule ermöglichen soll. Deshalb auch der gemeinsame Auftritt der drei Institutionen Bund der Freien Waldorfschulen, der Kindergarten- und der Schulbewegung Baden-Württemberg. Ein soziales Übfeld nach innen, denn dass die beiden Institutionen der Kindergarten- und der Schulbewegung in Zukunft enger zusammenarbeiten müssen, steht außer Frage. Eine solche projektbezogene Zusammenarbeit bedarf der sorgfältigen Abstimmung vor und während der Messe. So arbeiteten die Erzieherinnen während der Messe Seite an Seite mit den Pädagogen aus der Schule und den Vertretern des Bundes wie der Seminare.


Ein quantitatives Erfolgskriterium an einer Messe sind die Besucherzahlen. Hier konnte man feststellen, dass der Stand durchwegs gut besucht war. Ein qualitatives Kriterium sind die persönlichen und fachlichen Gespräche mit unterschiedlichen Zielgruppen. Vom Studenten, der Erzieherin über den Politiker bis zum Vertreter aus dem Kultusministerium. Diese Gespräche sind natürlich immer subjektiv zu sehen. Die gemeinsame abendliche Runde der Standbesetzung zeigte, dass hier eine positive Resonanz gezogen werden konnte.


Die Messe hatte für die eingesetzten Schülergruppen hohe Bedeutung: Mit Freude und Engagement zeigten sie ihr Können und ernteten Applaus. Eine identitätsstiftende Funktion nach innen war wahrnehmbar.


Als kleiner Akteur in der Bildungslandschaft hat sich Waldorf mit dem Messeauftritt Gehör verschafft. Wie nachhaltig sich dies auswirkt, lässt sich nicht zuverlässig eruieren. Die beteiligten Akteure waren mit dem Auftritt jedenfalls sehr zufrieden.


Pressemitteilung zur didacta 2008 (PDF-Datei)

Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Waldorfschulen in Baden-Württemberg e.V. - Libanonstr. 3 - 70184 Stuttgart
Landesverband der 56 Freien Waldorfschulen in Baden-Württemberg

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